Seine Geschichte ist eine der Schuld ohne Vergebung. Er ist der einzige Feind, für den es keine Liebe gibt, der Meistgehasste, Meistverfolgte und Verteufelte: Judas, der Jünger Jesu, der Gottes Sohn mit seinem Kuss verrät und ans Kreuz liefert. Ben Becker übernimmt seine Rolle. Er begibt sich in den Bannstrahl eines zweitausend Jahre alten Fluchs und verteidigt Judas mit einem Text von Walter Jens, nach dem nichts mehr ist, wie es schien.
Der Fall Judas muss neu aufgerollt werden. Eine Geschichte wurde überliefert, ein Urteil gefällt, ein Sündenbock gebrandmarkt für die Ewigkeit. Doch die Geschichte stimmt so nicht, das Urteil ist falsch. „Was war denn zu verraten“, fragt Judas in seiner Verteidigungsrede, „ Jesus‘ Aufenthaltsort? Den kannten Tausende. Sein Großes Geheimnis, dass er Gottes Sohn sei? Das hat er selbst gesagt, vor allen Leuten!“ Und das ist nur der Anfang von vielen Unstimmigkeiten einer Geschichte, die mehr geglaubt als befragt wurde.
Eine Performance, die an unseren Grundfesten rüttelt!
DAS PROGRAMM (PDF)Aufgrund des überwältigenden Erfolges, alle bisherigen Aufführungen waren restlos ausverkauft, gibt es auch 2019 weitere Zusatztermine von Ben Beckers Inszenierung „Ich, Judas“. Das ursprünglich nur für eine einmalige Aufführung geplante Programm erfährt einen großartigen Zuspruch bei Publikum und Fachwelt. Die Aufzeichnung vom 18.03.2017 kam Ende 2017 bundesweit in die Kinos und ist auf DVD erhältlich.
„Sein tiefer Bass erklingt und sofort sind die Zuschauer (....) ergriffen. Mit seiner Interpretation des als Jesus-Verräter geschmähten Jüngers begeistert Ben Becker in Hamburg. Und er regt dazu an, das Judas Bild zu überdenken. (...) 1300 Zuschauer in der ausverkauften Hauptkirche Sankt Michaelis (feiern) seine beeindrucke Darstellung am Freitagabend mit stehenden Ovationen.
- Hamburger Abendblatt
„Ben Becker begeistert als Judas im Michel“
- Die Zeit Online
„Große, intelligente Schauspielkunst.“
- WAZ Bochum
„Der Schauspieler Ben Becker hat mit seinem Soloprojekt...in der ausverkauften Hamburger Hauptkirche Sankt Michaelis begeistert.“
- dpa
„Was für ein dreigeteiltes Plädoyer für einen Geächteten! Virtuos vorgetragen in einer Kirche vor gefühlt 1000 Leuten. Das kann, das schafft nur einer.“
- Thüringer Landeszeitung
(Premiere 02.09.2018, Letzte Vorstellung am 30.12.2018 Landestheater Salzburg / Weitere Termine für 2019 in Planung)
„Ben Beckers schauspielerische Leistung war eine Offenbarung. Eine Offenbarung dessen, was in diesem Genre machbar ist. Damit legt er die Messlatte für alle Kollegen der Weltbühnen mehr als hoch, denn was Becker zeigte, war kein »Spiel«. Es war echt, war in genau diesem Moment erlebt, gelebt, entstanden und tief empfunden, sodass sich das dem Alltag entrückte Publikum als Zeuge der hoch dramatischen Ereignisse fühlen musste und sich mit Haut und Haar dem empathischen Sog hingab“.
- Traunsteiner Tagblatt
Solist an der großen Sauerorgel: Domorganist Andreas Sieling, Regie/Inszenierung: Ben Becker, Dramaturgie: John von Düffel
Eine Koproduktion von Ben Becker & Meistersinger Konzerte